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Ein Drink mit Schaum im Coupe-Glas, dahinter Kerzen
Ein roter Drink im Stielglas neben Kerzen
Schaum aus dem Siphon auf einen Sour
Ein Sour auf der Theke
Ein Drink auf dem dunklen Tisch, dahinter Kerzen
Ein Gast hält einen hellen Drink
Momo giesst einen Drink an der Bar
Die Rückbar durchs Fenster, am Tresen wird gemixt
Flaschen in der Rückbar
Der NEGRONI-Schriftzug aus Glühbirnen über der Vitrine mit Gläsern
Ein Gast trinkt aus einem Stielglas
Zwei Gäste stossen über dem Tisch an

Was magst du?

Die Karte im Wild Side wechselt immer wieder, die Drinks dafür entwirft Momo. Und an der Bar sagst du, was du magst.

Das GesprächAn der Theke

Erst die Frage,dann das Glas.

So läuft es an der Theke: Momo fragt nach dem Geschmack, nach dem Glas, nach dem, was drin sein soll. Daraus wird ein Drink.

«Du sagst mir, was du magst, ich mache dir einen Drink.»

Momo Ben Khelifa
Momo hinter der Bar, über ihm der Schriftzug NEGRONI
Der Geschmack

Lieber sauer, süss, bitter oder rauchig?

Ein Drink mit Schaum, dahinter eine Flasche
Ein heller Drink mit Schaum bei Kerzenlicht
Zwei Drinks nebeneinander auf dem Tisch
Ein Longdrink mit Eis und Erdbeere
Das Glas

Klar, cremig oder spritzig?

Ein klarer Drink in einem Stielglas

klar

Ein Drink mit Schaum in der Hand

cremig

Ein heller Longdrink im hohen Glas

spritzig

Was hinein soll

Gin, Rum, Mezcal, Whisky oder ganz ohne Alkohol?

Flaschen auf der Rückbar

Und so entsteht daraus ein Drink.

Wie Momo arbeitetDrei Techniken

Aus dem Laboran die Theke.

Momo hat Biotechnologie studiert, bevor er hinter die Bar ging. Man schmeckt es: Drei Techniken aus dem Labor machen aus einer Idee einen klaren, weichen Drink.

Technik

Milk Washing

Milch bindet die Trübstoffe und wird wieder abgefiltert. Was bleibt, ist klar wie Wasser und weich wie Sahne. Momo macht das seit seiner Berliner Zeit, den Milchpunsch gab es schon 2021.

Ein Drink wird durch ein Sieb in eine Reihe Gläser abgeseiht
Eine Reihe heller Drinks auf dem Tablett
Schaum aus dem Siphon auf einen Drink
Glasbehälter mit Zapfhahn auf der Rückbar
Technik

Fat Washing

Ein Fett gibt seinen Geschmack an die Spirituose ab, Kakaobutter an Rum zum Beispiel. Kalt gestellt, abgehoben, fertig: Der Rum schmeckt nach Butter, ohne fettig zu sein.

Technik

Enzyme

Enzyme lösen die Trübung aus Fruchtsaft, der Geschmack bleibt. So wird aus Apfel oder Birne ein klarer Saft, der sich in einen Drink giessen lässt wie Wasser.

Ein Drink wird durch ein Sieb in ein Coupe gegossen
Ein klarer Drink mit Rosmarin, daneben ein kleines Schälchen
Ein Drink mit einer Feigenscheibe im Glas
Ein Drink im Coupe auf dem Holztisch
Tequila und Grapefruit-Limonade auf der Theke

Jeder Drinkein Unikat.

Die KlassikerAuch ohne Frage

Und wer einenNegroni will.

Wer lieber etwas Bekanntes will, bekommt es. Ein paar Drinks gehören fest zum Haus.

Ein Drink in der Hand unter dem NEGRONI-Schriftzug
Ein roter Highball auf dem Tisch
Ein Drink auf dem dunklen Tisch, dahinter Kerzen
Ein Drink mit Minze auf dem Tisch

Negroni

Gin, Wermut, Bitter, auf Eis gerührt. Der Schriftzug über der Vitrine ist kein Zufall: Den Negroni gibt es an jedem Abend.

Paloma

Tequila, Grapefruit, Limette und Soda. Im Sommer 2025 gab es ihm zu Ehren eine ganze Nacht.

Mexikaner

Der scharfe Shot des Hauses. An Geburtstagen der Bar und an Silvester gibt es ihn die ganze Nacht, Wild-Side-Tradition.

Ohne Alkohol

Shrub, Soda, Kräuter, klarer Saft: Momo baut jeden Drink auch ohne Alkohol, mit derselben Sorgfalt.