







Die Karte im Wild Side wechselt immer wieder, die Drinks dafür entwirft Momo. Und an der Bar sagst du, was du magst.
So läuft es an der Theke: Momo fragt nach dem Geschmack, nach dem Glas, nach dem, was drin sein soll. Daraus wird ein Drink.
«Du sagst mir, was du magst, ich mache dir einen Drink.»
Momo Ben KhelifaLieber sauer, süss, bitter oder rauchig?
Klar, cremig oder spritzig?
klar
cremig
spritzig
Gin, Rum, Mezcal, Whisky oder ganz ohne Alkohol?
Und so entsteht daraus ein Drink.
Momo hat Biotechnologie studiert, bevor er hinter die Bar ging. Man schmeckt es: Drei Techniken aus dem Labor machen aus einer Idee einen klaren, weichen Drink.
Milk Washing
Milch bindet die Trübstoffe und wird wieder abgefiltert. Was bleibt, ist klar wie Wasser und weich wie Sahne. Momo macht das seit seiner Berliner Zeit, den Milchpunsch gab es schon 2021.
Fat Washing
Ein Fett gibt seinen Geschmack an die Spirituose ab, Kakaobutter an Rum zum Beispiel. Kalt gestellt, abgehoben, fertig: Der Rum schmeckt nach Butter, ohne fettig zu sein.
Enzyme
Enzyme lösen die Trübung aus Fruchtsaft, der Geschmack bleibt. So wird aus Apfel oder Birne ein klarer Saft, der sich in einen Drink giessen lässt wie Wasser.
Jeder Drinkein Unikat.
Wer lieber etwas Bekanntes will, bekommt es. Ein paar Drinks gehören fest zum Haus.
Gin, Wermut, Bitter, auf Eis gerührt. Der Schriftzug über der Vitrine ist kein Zufall: Den Negroni gibt es an jedem Abend.
Tequila, Grapefruit, Limette und Soda. Im Sommer 2025 gab es ihm zu Ehren eine ganze Nacht.
Der scharfe Shot des Hauses. An Geburtstagen der Bar und an Silvester gibt es ihn die ganze Nacht, Wild-Side-Tradition.
Shrub, Soda, Kräuter, klarer Saft: Momo baut jeden Drink auch ohne Alkohol, mit derselben Sorgfalt.
























